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Die Sinne

Ein Sinnesorgan ist ein Organ, das Informationen in Form von Reizen aus der Umwelt aufnimmt, diese in elektrische Impulse umwandelt, die entlang von Nervenfasern weitergeleitet und dann vom Gehirn in Wahrnehmungen umgewandelt werden.

Die fünf bekanntesten Sinne sind das Sehen, das Schmecken, das Riechen, das Spüren/Tasten und das Hören.

In der heutigen Forschung ist man schon auf weitere – nicht weniger wichtige – Sinne gestoßen, die für die Entwicklung der Persönlichkeit von entscheidender Bedeutung sind, wie der Tiefen- oder Gleichgewichtssinn.

Babyforscher haben herausgefunden, dass Kinder noch während der Schwangerschaft der Mutter ihre Umwelt wahrnehmen und die Sinne trainieren. Etwa ab dem vierten Monat der Schwangerschaft können sie hören: Herzschlag, Verdauungsgeräusche und auch Stimme der Mutter dringen zum Kind vor.
Nach der Geburt erkennt das Baby sie sofort wieder. Wie man herausgefunden hat, hören Babys eine Geschichte dann besonders gerne, wenn sie ihnen schon im Mutterleib vorgelesen wurde.

Weil die Sinnesorgane schon sehr früh weit entwickelt sind, sollte man immer davon ausgehen, dass Babys bzw. Kleinkinder wesentlich mehr an Informationen aufnehmen, als man glaubt.
Babys bzw. Kleinkinder sind besonders akustisch sehr weit entwickelt und hören alles, auch wenn sie nicht reagieren.
Deshalb werden kleine Kinder vom Fernseher stark beeinflusst – auch wenn sie nicht hinsehen. So können beispielsweise auch Trickfilme oder aber Krimis kleinen Kindern durch Musik und Töne Angst machen.

Für die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften ist klar, dass der Bezug zu Menschen das Wichtigste für Babys ist und nicht Spielzeug. Bislang ging man auch immer davon aus, dass das Vormachen das entscheidende Lernen ist. Mit einem Experiment wurde nun aber gezeigt, dass Kinder besonders dann interessiert an einem Objekt waren, wenn sie vorher die Gelegenheit hatten, sich selber mit dem Objekt zu beschäftigen und ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln.

Was immer in ihrer Umgebung geschieht: Kinder machen es nach, vor allem wenn die Eltern es ihnen vormachen.
Aber um wirklich zu lernen, müssen Kinder auch ihre eigenen Erfahrungen machen dürfen.

 

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